In Amerika ist der Wurm drin.
Es war einmal ein Parasit, der unter extremer Verfolgung litt. Die Zeit der Parasiten in aller Welt, die sich auch nur eine Zeitlang hält.
Totgesagte leben länger. Oder sie kommen aus dem Nichts einfach wieder. Der Name des Kandidaten des Parasitentums ist die Schraubenwurmfliege.
Diese Fliege des Grauens - vor allem für die Rindviecher - frisst sich durch deren Eingeweiden. Bis heute glaubte Amerika, die Fliege sei vor 44 Jahren endgültig ausgerottet worden und würde sich nie mehr durch Rinderfleisch schrauben. Kaum wurde der Wurm als «Der war doch schon mal hier» entdeckt, da erkannte die Landwirtschaftsministerin Rollins, wer für dessen Rückkehr verantwortlich ist. Sie nannte einen gewissen Joseph oder Joe Biden als Missetäter, der durch seien Grenzpolitik den Schraubenwurm willkommen hiess.
Den schraubenden Wurm kümmert dies wenig, denn er ist lediglich an lebenden Rindviechern und deren Innereien interessiert. Aus seiner Sicht besteht also kein Interessenkonflikt mit dem Vorgängerpräsidenten der United States of Armerica.
Wissensdurstige fragen sich jetzt zurecht: Wo in aller Welt ist der Schraubenwurm all die Jahrzehnte versteckt gewesen? Und wie konnte der überleben, ohne sich an Rindern zu bedienen? Sind die etwa in einem Labor wie bei Jurassic Park wiederbelebt worden? Die Q-Anon Jünger drehen im Kreis und teilweise durch. Da ist echt der Wurm drin - und keiner hat es bemerkt.
Nebst den Rindviechern als Opfer des Wurms, sind es die Konsumenten von Beef, also Rindfleisch, die den vorher schon hohen Preis für ihre Barbecue Party bezahlen müssen. Soweit so tragisch und kostspielig.
Die Frage bleibt hingegen im Raum und im Rindermagen, wie der Wurm nach so langer Zeit sich wieder blicken lässt. Bei genauerem Hinsehen tauchen ein paar Ungereimtheiten auf, die bereits von Weitem keine Reim mehr machen. Tierärzte waren die Pioniere, die erfolgreich den elenden Wurm vom Planeten getilgt hatten, zusammen mit der Veterinärmedizin natürlich. Und genaue diese Tierärzte wurden durch die vier Buchstaben DOGE in grosser Zahl wegrationalisiert. Zudem wurde das bewährte Überwachungssystem für Viren, Bakterien und Parasiten derart arg ausgedünnt, dass sich genau diese Viecher ins nicht vorhandene Fäustchen lachten.
Oh je, das Land der unermesslichen Möglichkeiten macht dem Label alle Ehre. Die Verantwortlichen der US Regierung ermöglichen bislang totgeglaubten Parasiten den Weg zurück ins Beef-Paradies.
Vielleicht sind ein paar der damaligen Pioniere im Parasitenkampf noch erreichbar, um sich um den Wurm im System und im Rindviech zu kümmern.
Toi. Toi. Toi
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